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Exzessiver Alkoholgenuß bereitet Zunftmeistern Sorge (19.05.2006):
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12. Versammlung der Narrenvereinigung / Termine vergeben
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Lauterbach/Schramberg-Sulgen (lh) - Die Mitgliedszünfte der „Freie Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwald“ (FNMS) waren bei der zurück liegenden Fasnet äußerst aktiv. Allerdings sehen sie sich aufgrund des exzessiven Alkoholkonsums der über 18-Jährigen Gäste künftig vor einer großen Herausforderung. Die FNMS kehrte bei ihrer zwölften Zunftmeisterversammlung zurück zu den Wurzeln. Der mittlerweile auf acht Zünfte angewachsene „kleine Ring“ gründete sich am 11.Mai 1994 ebenfalls im schönen Sulzbachtal.
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Nach der Begrüßung des Hausherrn Erich Fehrenbacher lobte Oberzunftmeister Hape Marte in seinem Jahresbericht vor allem den bestens organisierten Kindernarrensprung in Aichhalden. Durch die Teilnahme des Narrenrings Waldgau habe sich den Besuchern ein prächtiges Bild geboten, schwärmte der Sulgener Narrenchef.
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Beim Rückblick auf die Fasnet 2005 hatten einige der Mitgliedszünfte ungewöhnlich viele Auswärtsauftritte, wollen dies aber in Zukunft einschränken. Aichhaldens Narrenpräsident Bernhard Blaffert und Tennenbronns Gildemeister Udo Reinke beklagten den zum Teil exzessiven Alkoholkonsum. Da die betroffenen Personen überwiegend über 18 Jahre alt gewesen seien, stehe man vor einem echten Problem. Während Sulzbachs Zunftmeister Erich Fehrenbacher appellierte, an sichtlich Betrunkene keinen Alkohol mehr auszuschenken, spielt Blaffert einerseits mit dem Gedanken, beispielsweise beim Hexenball Hochprozentiges eventuell von der Getränkeliste zu streichen. Andererseits sieht er durch bereits veranstaltete Vorträge in den Schulen über Brauchtum und Tradition der Fasnet präventive Maßnahmen für Heranwachsende.
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Den Kindernarrensprung 2007 der FNMS wird die Heuliecher-Zunft Mariazell organisieren und veranstalten, 2009 steht der „Hooriger Hund“ aus Sulzbach parat. Für 2008 muss noch ein Ausrichter gesucht werden. Den 60.Jahrestag seiner Wiedergründung will die Narrenzunft Sulgen zusammen mit der FNMS im Februar nächsten Jahres mit Narrensprung und Brauchtumsdarbietung gemeinsam feiern. Die (mündliche) Zusage aller acht Mitgliedszünfte liegt bereits vor.
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Wahlen bringen geringe Veränderungen im Narrenring-Präsidium (19.05.2006):
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Jürgen Wald tritt nicht mehr an / Bernhard Blaffert und Udo Reinke neu im Präsidium
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Lauterbach/Schramberg-Sulgen (lh). Die „Freie Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwald“ (FNMS) hat es gut. Bei der zwölften Zunftmeisterversammlung, die wiederum von etlichen witzigen Einlagen und bester Harmonie geprägt war, hatte Oberzunftmeister Hape Marte die Qual der Wahl. Bei der Suche nach einem Nachfolger für den Tennenbronner Jürgen Wald, der nach zwölf Jahren seinen Posten als stellvertretender Oberzunftmeister zur Verfügung stellte, standen mit Bernhard Blaffert (Aichhalden) und Udo Reinke (Tennenbronn) gleich zwei Kandidaten parat. Um jedoch eine geheime Kampfabstimmung zu verhindern, stellte Marte den Antrag an die Versammlung, beide zu wählen, was satzungsmäßig kein Problem darstellte. Die offenen Wahlen fielen einstimmig aus. In ihren Funktionen bestätigt wurden Kritzelmeister Rolf Bühler (Sulgen) sowie die beiden Kassenprüfer Walter Schwab (Aichhalden) und Sven Neuschwender (Locherhof). Die Jahreshauptversammlung der Förderation Europäischer Narren (FEN) am 07.Oktober 2006 in der Sulgener Festhalle wirf bereits ihre Schatten voraus. Die Herbstversammlung der FNMS wurde auf den 20.Oktober 2006 in die Narrenkammer nach Schiltach terminiert.
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v.l.n.r.: Kritzelmeister Rolf Bühler (Sulgen), Oberzunftmeister Hans-Peter Marte (Sulgen), stv. Oberzunftmeister Bernhard Blaffert (Aichhalden), Säckelmeister Aldo Zandonella (Mariazell), stv. Oberzunftmeister Udo Reinke (Tennenbronn), Jürgen Wald (Tennenbronn, stv. Oberzunftmeister von 1994-2006)
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