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âBadische Enklaveâ hervorgehoben (SchwarzwĂ€lder Bote, 27. Mai 2010/119):
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Freie Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwald zieht Bilanz
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SCHRAMBERG-TENNENBRONN (lh) - Hape Marte, GeschĂ€ftsmann und mehrfach engagierter VereinsfunktionĂ€r, ist immer fĂŒr Ăberraschungen gut. In der Hauptversammlung der Freien Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwald im Sportheim des FV Tennenbronn auf dem SchĂ€chle fiel sein JahresrĂŒckblick gewohnt humorvoll mit einem SchuĂ beiĂender Ironie aus.
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So machte er keinen Hehl daraus, dass ihm die Verkleidung der beiden Zunftmeister der Narrenzunft Schiltach anlĂ€sslich des 60-jĂ€hrigen Bestehens als verkappte Schwaben gut gefallen habe. Damit gebe es in der aus neun MitgliedszĂŒnften bestehenden Vereinigung mit den âPfrieme-Stumpeâ aus Tennenbronn nur noch eine badische Enklave, frotzelte Marte. Die Resumees der jeweiligen Zunftmeister ĂŒber die zurĂŒckliegende Fasnet fielen mehrheitlich positiv aus.
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Kritik ĂŒbte jedoch âHooriger Hundâ-Chef Erich Fehrenbacher (Sulzbach). Beim Besuch einer Fasnetsveranstaltung in Königsheim auf dem Heuberg sie es weder um Brauchtum und Tradition, sondern rein ums Geld verdienen gegangen.
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WĂ€hrend in Aichhalden fĂŒr die Fasnet erstmals eine Security engagiert wurde, gab es im Narrrendorf in Tennenbronn mit ĂŒber 1400 zahlenden Besuchern laut Gildemeisterin Helga Wölk auch ohne die professionellen SicherheitskrĂ€fte keinerlei Probleme. Dies motiviere sie fĂŒr die nĂ€chste Fasnet, so Wölk, die bereits auf das 40-jĂ€hrige Bestehen der Gilde im Jahr 2012 hinwies. Die Sulgener âKrattenmacherâ warteten bei beiden BĂ€llen mit guten Programminhalten auf, verzeichneten aber einen UmsatzrĂŒckgang, wie Marte einrĂ€umte.
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KĂŒnftig strebt die Vereinigung eine Zusammenarbeit mit der Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn an, um eventuell dort einen Kinder-Narrensprung zu organisieren. Hierzu soll der Vorstand der Stiftung zur Herbsttagung am 8. Oktober nach Lauterbach-Sulzbach eingeladen werden, wobei die LokalitĂ€t noch nicht feststeht.
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Im kommenden Jahr steht die Narrenzunft Aichhalden im Blickpunkt der harmonischen Vereinigung. Das 75-jĂ€hrige Bestehen in âSaublitzhaldenâ soll mit Festakt, Fackel- und Kinderumzug, Hexenball und einem dreitĂ€gigen Narrendorf ausgiebig gefeiert werden. Im Aichhaldener Rathaus ist auĂerdem eine etwa vierwöchige Ausstellung von NarrenhĂ€sern geplant, zu der sowohl die MitgliedszĂŒnfte der Freien Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwald wie auch die der Waldgauvereinigung, denen die Narrenzunft Aichhalden jeweils angehört, mit bis zu drei Kleidle vertreten sein sollen.
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Den zwölften Kindern-Narrensprung im Jahr 2012 richtet die Baronengilde Lackendorf aus.
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KontinuitÀt im Vorstand bereitet Freude (SchwarzwÀlder Bote, 27. Mai 2010/119):
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Jedoch wird im nÀchsten Jahr ein neuer, schreibgewandter Kritzelmeister gesucht
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SCHRAMBERG-TENNENBRONN (lh) - WĂ€hrend viele Vereine hĂ€nderingend nach Personen suchen, die bereit sind, Verantwortung zu ĂŒbernehmen, braucht sich die Freie Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwald um die Besetzung von Vorstandsposten vorerst keine Sorgen zu machen und steht somit fĂŒr KontinuitĂ€t.
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Nachdem Hape Marte der 1994 mit Sulgen, Mariazell, Tennenbronn, Sulzbach, Schiltach und Aichhalden gegrĂŒndeten Vereinigung, der nach und nach Locherhof, Lackendorf und Hardt beitraten, bereits von Anfang an als Oberzunftmeister zur VerfĂŒgung steht, wurden mit Udo Reinke (Tennenbronn) und Bernhard Blaffert (Aichhalden) seine beiden Stellvertreter sowie die SĂ€ckelprĂŒfer Sven Neuschwender (Locherhof) und Walter Schwab (Aichhalden) fĂŒr eine weitere Amtszeit von zwei Jahren bestĂ€tigt. Nut beim Kritzelmeister bahnt sich fĂŒrs kommende Jahr eine VerĂ€nderung an. Amtsinhaber Rolf BĂŒhler (Sulgen) lieĂ sich nur noch fĂŒr ein Jahr wiederwĂ€hlen und bat, bis zur Zunftmeisterversammlung im FrĂŒhjahr 2011 einen schreibgewandten Nachfolger zu suchen.
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Die Narrenchefs der neun FNVMS-MitgliedszĂŒnfte mit Oberzunftmeister Hape Marte (links) wollen der kleinen Semmy-Joe Marie aus Hardt helfen (Foto: FNVMS)
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Narren helfen der kleinen Semmy-Joe (SchwarzwÀlder Bote, 16. Oktober 2009/239):
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MitgliedszĂŒnfte der Narrenvereinigung sorgen beim Benefizkonzert fĂŒr die Bewirtung / âEtwas andereâ Herbsttagung
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SCHRAMBERG-SULGEN (Lothar Herzog) - Die neun MitgliedszĂŒnfte der Freien Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwald (FNVMS) wollen nicht nur Brauchtum und Tradition ihrer Fasnet stĂ€rken.
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Mit einem Benefizkonzert in der Arthur-Bantle-Halle Hardt am 6. November 2009 soll auch auĂergewöhnliches soziales Engagement gezeigt werden. Die von Vize-Oberzunftmeister Udo Reinke aus Tennenbronn initiierte musikalische Veranstaltung fĂŒr die zehn Monate alte, stark sehbehinderte Semmy-Joe Marie aus Hardt, die sich dringend einer rund 45000 Dollar teuren Augenoperation unterziehen muss, welche die Krankenkassen hierzulande nicht bezahlen, war Hauptthema bei der etwas anderen Herbsttagung im Nachtlokal âKlein Parisâ in Sulgen.
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Aufgrund des ĂŒberaus grossen Interesses der Hardter GeschĂ€ftswelt sowie der Zusage von elf Nachwuchs-Schlagerinterpreten aus Deutschland, Ăsterreich und der Schweiz, ohne Gage zu singen, glaube er fest an einen (finanziellen) Erfolg, so Udo Reinke zuversichtlich. Da die FNVMS die Bewirtung fĂŒr diesen Schlagerabend, der fĂŒnf Euro Eintritt kostet, ĂŒbernimmt, wurde in der Versammlung rasch ein Wirtschaftsausschuss mit vier Personen gegrĂŒndet, die alles Weitere delegieren.
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Aber auch sonst wird es den MitgliedszĂŒnften der Narrenvereinigung nicht langweilig.
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AnlĂ€sslich des 60. Geburtstags der Narrenzunft Schiltach sind die FlöĂerstĂ€dter Ausrichter des Kinder-Narrensprungs, der fĂŒr den 16. Januar 2010 fest terminiert ist. Ein Jahr spĂ€ter feiert dann die Narrenzunft Aichhalden vom 28.-30. Januar ihr 75-jĂ€hriges Bestehen. Da werde es ein groĂes Narrentreffen mit rund 4000 MaskentrĂ€ger der Narrenvereinigungen Waldgau und Mittlerer Schwarzwald sowie weiteren HexenzĂŒnften geben, verriet Aichhaldens Vize- Narrenchef Jochen Summ die bereits weit fortgeschrittenen Planungen. Einig werden mĂŒssen sich die Aichhalder Narren mit der Baronengilde aus Lackendorf, die 2011 auf 30 Jahre zurĂŒckblicken können und ebenfalls gerne einen Kinder-Narrensprung ausrichten wĂŒrden. Bei dieser Gelegenheit stellte Summ klar, dass der Fanfarenzug Aichhalden eine Untergruppe der Narrenzunft sei und im Moment keine Musiker mehr habe. Er werde aber (noch) nicht aufgelöst. Der kĂŒrzlich veranstaltete Musikabend sei auch keine Veranstaltung zum 40. JubilĂ€um gewesen, sondern ein ganz normaler Country-Abend, den man in zwei Jahren wiederholen wolle, so Summ. Die Zunftmeisterversammlung 2010 der Narrenvereinigung findet am 16. April in Tennenbronn statt. Gastgeber und Sulgens Zunftausschuss-Mitglied Helmut Bergthal zeigte sich von der Harmonie und dem Tatendrang der Narrenvereinigung beeindruckt und stellte fest:âDer heutige Abend hat gezeigt, dass es noch Narren gibt, die moralisch gefestigt sindâ.
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Zwei gelungene JubilÀen prÀgen das vergangene Narrenjahr (24. April 2009):
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15. Zunftmeisterversammlung bestĂ€tigt PrĂ€sidium / Termine fĂŒr 2010 vergeben
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ESCHBRONN-LOCHERHOF (Lothar Herzog) - Die Freie Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwald ist ohne die Urgesteine Hape Marte (Sulgen) und Aldo Zandonella (Mariazell) wohl nicht vorstellbar. Seit GrĂŒndung der Vereinigung im Mai 1994 fungieren sie ununterbrochen als Oberzunftmeister und SĂ€ckelmeister und wurden jĂŒngst bei der 15. Zunftmeisterversammlung im Sportheim Locherhof einstimmig fĂŒr zwei Jahre im Amt bestĂ€tigt, ebenso die beiden SĂ€ckelprĂŒfer Sven Neuschwender (Locherhof) und Walter Schwab (Aichhalden). FĂŒr Marte war das vergangene GeschĂ€ftsjahr der Narrenvereinigung schon etwas auĂergewöhnlich, da die Narrengesellschaft âHooriger Hundâ Sulzbach und die âHeuliecherâ aus Mariazell kurz hintereinander jeweils ihr 50-jĂ€hriges Bestehen feierten.
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Da sei alles geboten worden, was das nĂ€rrische Herz begehrt, lobte der Oberzunftmeister, konnte sich andererseits zwei kritische Bemerkungen aber nicht verkneifen. âDas Sulzbacher Fest hat in Lauterbach stattgefunden und in Mariazell im Festzelt haben wir beim Brauchtumsabend gefrorenâ, frotzelte Marte in gewohnt launiger Manier.
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Beim RĂŒckblick ĂŒber die vergangene Fasnet der acht MitgliedszĂŒnfte erwĂ€hnte Frank Rapp aus Locherhof ergĂ€nzend, dass auch die âHecke-Pfieferâ mit ihren 22 Jahren ein kleines JubilĂ€um gefeiert haben. Hinsichtlich der Reisekosten fĂŒr auswĂ€rtige Termine gab es zum Teil groĂe Unterschiede bei den Busunternehmen. Hape Marte stieĂ eine saftige Rechnung der Gesellschaft fĂŒr musikalische AuffĂŒhrungs- und mechanische VervielfĂ€ltigungsrechte (Gema) fĂŒr den Sulgener Zunftball sauer auf. FĂŒr das vereinseigene MĂ€nnerballett sei eine Nachzahlung fĂŒr die letzten vier Jahre fĂ€llig gewesen und ab sofort mĂŒsse auch fĂŒr Proben und Training zusĂ€tzlich eine Jahrespauschale in Höhe von 200 Euro bezahlt werden, klĂ€rte der Narrenchef mit einem Seitenwink auf Tanzformationen anderer Vereine auf. Damit jedoch nicht genug. Eine weitere Gema-Rechnung in Höhe von 1600 Euro flatterte der Narrenzunft Sulgen fĂŒr das Schnurren am âSchmotzigenâ in den Briefkasten. Zum GlĂŒck habe man sich mit der Gema auf einen Kulanzbetrag einigen können, so Marte erleichtert.
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Der Kinder-Narrensprung 2010 findet am 16. Januar bei der Teufelzunft in Schiltach statt, die ihren 60. Geburtstag feiern wird. Ein Jahr spĂ€ter wĂ€re die Narrenzunft Aichhalden bereit, den Narrensamensprung auszurichten. Da können die Sauhirten und Hexen vom Eschachursprung auf ihr 75-jĂ€hriges Bestehen zurĂŒckblicken. Interesse fĂŒr die Kinderveranstaltung hat auch die Baronengilde aus Lackendorf signalisiert.
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Die Sonne lacht fĂŒr die Heuliecher (SchwarzwĂ€lder Bote, 16.02.2009/38):
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Mit groĂem Umzug feiert die Zunft ihr 50-JĂ€hriges / Viele Besucher sĂ€umen in Mariazell die StraĂen
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ESCHBRONN-MARIAZELL (Christoph Ziechaus) - âHeut ist so ein schöner Tagâ, ertönte es aus vielen Lautsprechern und niemand in Mariazell wollte dem widersprechen: Sonne pur lachte beim JubilĂ€umsumzug der 50-jĂ€hrigen Heuliecher.
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Darum hatte Pfarrer Richard Fischer Petrus gebeten, und BĂŒttel Manfred Flaig konnte erfreut feststellen, âder Mann versteht sein Handwerkâ. Da tanzten sogar die Elfer der JubilĂ€umszunft unter dem Kirchturm zur Musik ihrer Kapelle, und die Heuliecher sprangen noch locker durch die dicht gedrĂ€ngten Besucher, die sich am StraĂenrand sonnten. Erstmals hatte die Zunft auch eine Rotsee-Hexe dabei.
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Die vielen Narrenrufe gingen den nĂ€rrischen Zuschauern noch leichter von den Lippen und sie konnten die Belohnungen dafĂŒr sofort auffangen. Die Hecke-Pfiefer und die âEerle-Beerleâ sprangen zu ihren NarrenmĂ€rschen, bevor die Katzen aus Hardt ihre Miesle mit dem Publikum teilten.
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Und schon folgten Brezeln von den Krattenmachern aus Sulgen, die ihren Narrensamen tanzen lieĂen.
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Nicht nur die Hochsteiger-Hexen schnappten sich die feschen MĂ€dels zur Rolle rĂŒckwĂ€rts auf der StraĂe, denn es folgten auch noch Kappelgeister, Ichbe- und Wurzelhexen aus Tennenbronn.
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Die teuflische Narros aus Schiltach waren dagegen auffallend friedlich. Akrobatisch zeigten sich die Saublitz aus Aichhalden mit Ăberschlag und Handstand. Mit Trommelwirbel belebten die Alcaputtis die Szene, und dem konnten die Hoorigen Hunde aus Sulzbach blind folgen. Ein riesiges Aufgebot an âHolzĂ€pfelâ hatte die Zunft aus Dunningen ins Rollen gebracht und dazu spielte auch gleich noch die Musik. Da konnten die Tigerenten der âScheene Bronnerleâ kaum ruhig bleiben und die wendigen Katzen animierten die Besucher zum Mittanzen. Sie machten auch gleich einen Probelauf mit groĂem Gespann, aber da wird noch was wachsen bis zu den nĂ€chsten UmzĂŒgen.
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Prunkvolle UmzĂŒge krönen JubilĂ€um (SchwarzwĂ€lder Bote, 02.02.2009/26):
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âHoorige Hundeâ werden 50 / Zahlreiche Schaulustige trotzen der KĂ€lte und bewundern zirka 1800 KleidlestrĂ€ger
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NĂ€rrische GĂ€ste aus nah und fern gaben sich zum 50. Geburtstag der Sulzbacher âHoorigen Hundeâ in Lauterbach ein Stelldichein (Foto: Georg Borho)
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LAUTERBACH (Georg Borho) - Die JubilĂ€umsfeierlichkeiten der Narrengesellschaft âHooriger Hundâ Sulzbach, anlĂ€Ălich ihres 50-jĂ€hrigen Bestehens, wurden mit dem 9. Kinder-Narrensprung der âFreien Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwaldâ und mit einem groĂen JubilĂ€ums-Narrentreffen gekrönt.
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KleidlestrĂ€ger aus 17 ZĂŒnften und eine stattliche Zahl nĂ€rrischer Musikvereine und Gruppen vereinigten sich zu prunkvollen UmzĂŒgen.
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Am Samstag formierte sich zunĂ€chst im Hölzle der Kinder-Narrensprung der âFreien Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwaldâ, der bereits zum neunten Mal auf sich aufmerksam machte. AngefĂŒhrt von der Jugendkapelle des Musikvereins âHarmonieâ Sulzbach und einer schier unĂŒberschaubaren Schar junger âHooriger Hundeâ setzte sich der Zug âda Felsa naâ, auf der HauptstraĂe, FriedhofstraĂe und Pfarrer-Sieger-StraĂe zum Gemeindehaus und Schulhof in Bewegung.
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Der Geschwister-Heine-Kindergarten Lauterbach sowie die Grundschule komplettierten den Zug aus Abordnungen der Narrenzunft Lauterbach, Narrenzunft Sulgen, Baronengilde Lackendorf, Narrenzunft Schiltach, Narrenzunft Aichhalden, Katzenzunft Hardt, Heuliecherzunft Mariazell, Narrengilde âPfrieme-Stumpeâ Tennenbronn und der Narrengilde âHecke-Pfieferâ Locherhof. Zahlreiche Schaulustige entlang den StraĂen harrtenin klirrender KĂ€lte aus, um dem beeindruckenden und farbenprĂ€chtigen Spektakel beiwohnen zu können. PrĂ€sident Erich Fehrenbacher lud im Gemeindehaus, das wie auch die Pausenhalle der Schule aus allen NĂ€hten zu platzen drohte, zu einem bunten Kinderball ein und ĂŒbergab das Mikrofon den beiden jugendlichen Moderatorinnen Jessica Moosmann und Aline Stark.
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Am gestrigen Sonntag zelebrierte Stadtpfarrer RĂŒdiger Kocholl in der Sulzbacher Kirche zunĂ€chst ein glanzvolle Narrenmesse, fĂŒr die er lang anhaltenden Applaus erntete. Er betonte, tanzende Narren seien ein Zeichen der Freude. Zu seiner pointenreichen in Versform vorgetragenen Predikt schunkelten die nĂ€rrischen Kirchenbesucher zum Refrain âSo ein Tag, so wunderschön wie heuteâ. Nach einem Zunftmeisterempfang formierte sich am Sommerberg der JubilĂ€umsumzug mit zirka 1800 KleidlestrĂ€ger und schlĂ€ngelte sich durchs Hölzle âda Felsa naâ, auf der HauptstraĂe, FriedhofstraĂe und Pfarrer-Sieger-StraĂe bis zum Gemeindehaus, wo er auĂer vom PrĂ€sidenten Erich Fehrenbacher, auch vom BĂŒrgermeister Norbert Swoboda und vom kommissarischen LandesprĂ€sidenten der Föderation EuropĂ€ischer Narren (FEN), Berthold Schneider, empfangen wurde. Eine unĂŒberschaubare Menschenmenge sĂ€umte die StraĂen, um einen der prunkvollsten UmzĂŒge der Schwarzwaldgemeinde miterleben zu können. Unter anderem hatte die âFreie Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwaldâ, der der JubilĂ€umsverein angehört, alles aufgeboten, was Rang und Namen hat. Wie ihr Oberzunftmeister, Hans-Peter Marte aus Sulgen, gegenĂŒber unserer Zeitung betonte, zeichne sich die Vereinigung bei derartigen JubilĂ€umstreffen besonders aus.
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Befreundete ZĂŒnfte und Gruppen komplettierten den Umzug. Nachdem das Gemeindehaus bereits am Samstag aus allen NĂ€hten zu platzen drohte, war es am Sonntag erneut einer BewĂ€hrungsprobe ausgesetzt. Die Pausenhalle der Schule und die TSV-Turnhalle konnten einen weiteren Teil der Besucher aufnehmen und andere suchten die behagliche WĂ€rme in den zu einem Narrendorf aufgestellten HĂŒtten, Zelten und StĂ€nden.
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Bild oben: GardemÀdchen der Narrenzunft Sulgen beim Kinder-Narrensprung
Bild rechts: GroĂer Auftritt auch fĂŒr den Geschwister-Heine-Kindergarten
Fotos: Georg Borho
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1800 KleidlestrÀger ziehen durchs Dorf (WOM Nr. 5/28.01.2009):
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50 Jahre Narrengesellschaft âHooriger Hundâ in Sulzbach / Zur Mega-Party ist die eigene HĂŒtte zu klein geraten
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LAUTERBACH-SULZBACH (Georg Borho) - Urige, bodenstĂ€ndige Fasnet und das Bewachen einzelner Anwesen durch Furcht einflöĂende Hunde haben im Sulzbachtal eine lange Tradition.
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Nach einem begeisterten Umzug 1959 in Lauterbach leckten Sulzbacher Narren Blut und vereinigten sich zur Narrengesellschaft âHooriger Hundâ. Als deren geistiger Vater ĂŒbernahm Wilhelm Haas das Zepter des PrĂ€sidenten. Unter seiner Regimentschaft wurde die Saalfasnet fortan in die ehemalige Omnibushalle bei der âWilhelmshöheâ verlagert, die in Anlehnung an die Initiatoren Max Roming und Christoph Löffler in âMax-Christoph-Halleâ umfunktioniert wurde. Löffler war es auch,der in den Anfangsjahren aus keramikĂ€hnlichem Werkstoff in Handarbeit die ersten FasnetsmĂ€skle herstellte. Nach einem Text von Wilhelm Haas komponierte BrĂ€uer den Sulzbacher Narrenmarsch.
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Im Jahr 1975 ĂŒbergab Haas das Zepter an Egon Moosmann, den nach zwei Jahren Erich Wenninger beerbte. Unter seiner FĂŒhrung wurde, als Ersatz fĂŒr die Halle, ein eigenes Zelt angeschafft und die âHoorigen Hundeâ erhielten zum 20. Geburtstag 1979 ein eigenes Kleidle mit dem Gesicht eines Chow-Chow, der als robust und selbstbewuĂt eingestuft wurde. Inzwischen kamen Yorkshire-Terrier, Labrador und Berner Sennenhund hinzu und zum 50. Geburtstag wird noch ein Bernhardiner seine typischen SchnĂ€pschen verteilen.
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Die in diffiziler Handarbeit hergestellten Miniaturhundle, deren Rasse sich jedes Jahr Àndert, sind in Sammlerkreisen sehr begehrt.
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Das eigene, behagliche Zelt bei der âWilhelmshöheâ, das jedes Jahr mĂŒhsam aufgestellt wird, entwickelt sich ĂŒber die Fasnet zur zweiten Heimat. Bei einem Zunftball, einem BĂŒrgerball, einem Unterhaltungsnachmittag und einer Kindergartenfasnet ziehen die Sulzbacher Narren stets sĂ€mtliche Register und ihre genialen ProgrammbeitrĂ€ge sind ein Garant uriger, bodenstĂ€ndiger Fasnet.
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Ăber den Umzug heiĂt es in der originellen Festschrift zum 50. Geburtstag wörtlich: âAlle zwei Jahre begibt sich der âhalbe SulzbĂ€â an der Fasnet auf die StraĂe - und die andere HĂ€lfte schaut zuâ.
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Nachdem Erich Wenninger 1985 seine PrĂ€sidentschaft abtrat, sprang Egon Moosmann erneut fĂŒr zehn Jahre in die Bresche und seit 1995 schwingt Erich Fehrenbacher als vierter PrĂ€sident auch schon 14 Jahre lang das Zepter.
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Das JubilÀumsnarrentreffen, zu dem zirka 1800 KleidlestrÀger erwartet werden, verspricht den Ortskern der Schwarzwaldgemeinde Lauterbach in ein Narrendorf zu verwandeln.
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Die Organisation wird primÀr vom PrÀsidenten Erich Fehrenbacher, Gildemeister Gerold Fehrenbacher und einem 15-köpfigen Festausschuss geschultert.
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Bild: Die Chow-Chow-Gruppe der Sulzbacher âHoorigen Hundeâ (Quelle: www.hooriger-hund.de)
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