Narrentreffen in Sulgen

 

 

 

Wahl fällt auf das „Klein-Paris“ (Schwarzwälder Bote, 12.02.2007):

Zum Narren-Jubiläum Zunftmeister-Empfang ganz besonderer Art

SCHRAMBERG-SULGEN (Alexandra Zink) - 50 Jahre Narrenzunft Sulgen, ein Tag zum Feiern und Anstoßen. Für den Zunftmeister-Empfang suchte sich die Krattenmacherzunft einen Ort mit ganz besonderer Athmosphäre aus, das „Klein-Paris“ in der Bergvorstadt: Schön gemütlich mit gedämpftem Licht, einfach schnuckelig.

Ein Geheimtipp zum Feiern, nicht nur zur Fasnet. Die kleine Feier bot den anwesenden Zunftmeister eine ganz andere, zuweilen auch neue Perspektive. Anwesend waren die Narrenzunft Schiltach, die Baronengilde Lackendorf, die Narrengesellschaft „Hooriger Hund“ aus Sulzbach, die Narrenzunft Aichhalden, die „Heuliecher“ aus Mariazell, die Narrengilde „Hecke-Pfiefer“ aus Locherhof und die Tennenbronner „Pfrieme-Stumpe“.

Sich schüttelnd vor  Lachen und in dieser Zeit wirklich sprachlos stand der Vize-Oberzunftmeister der Freien Narrenvereinigung Schwarzwald, Udo Reinke aus Tennenbronn, neben Hans-Peter Marte auf der Bühne. Er sei überrascht, dass er mal im „Klein-Paris“ mit „HP“ auf der Bühne tanzt. Sein Mitbringsel sei kein Gastgeschenk, sondern ein Bestechungsgeschenk für weitere Zunftmeister-Empfänge im „Klein-Paris“.

Während des Empfangs wurden die Gäste von den reizenden Damen des Hauses mit Lachshäppchen und gelegten Broten sowie Brezel und Zaubertrank (Bowle) sehr gut verköstigt.

Die anwesenden Männer in der Runde genossen es sichtlich. Im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte Zunftmeister Hans-Peter Marte, dass die Wahl des Lokals wegen der Nähe um Aufstellungsort des Jubiläums-Narrensprungs eben auf das „Klein-Paris“ gefallen sei. Mit einem Grinsen vermerkte er nebenbei: „Um 20 Uhr wäre das natürlich etwas anderes“.

Bilder vom Zunftmeisterempfang finden Sie auf der Seite “Bilder”.

 

 

 

Einmal Grün gleich zerdeppert (Schwarzwälder Bote, 13.02.2007):

SCHRAMBERG-SULGEN (sw) - „Schon etwas komische Ampeln“ gebe es da auf dem Sulgen, stellte der Lackendorfer Zunftmeister Alwin Staiger beim Empfang der Narrenchefs im „Klein-Paris“ (wir berichteten) anlässlich „50 Jahre Hanselsprung“ und „60 Jahre Wiedergründung der Narrenzunft Sulgen“ fest. Die neuen Lichtzeichen würden ja nur Rot und Gelb aufweisen und das Grün fehle gänzlich, wunderte er sich.

So etwas habe er noch nie gesehen, fügte er hinzu. Und so überreichte er dem Schramberger Oberbürgermeister Dr. Herbert O. Zinell gleich drei grüne Birnen-zwei um damit die Ampeln aufzurüsten und eine als Ersatz. Wobei sich Staiger die Ersatzbirne hätte schenken können, fiel diese dem Oberbürgermeister ob des Geschehens im „Klein-Paris“ doch ziemlich schnell aus der Hand und ging zu Bruch. Übrigens: Was stellte Frank Rapp von den Locherhofer „Hecke-Pfiefer“ zur Lokalität des Empfangs fest: „Ich war, wie alle anderen auch, hier noch nie drin“…

 

 

 

 

OB übt laut den Ruf „Pfrieme-Stumpe“ (Schwarzwälder Bote, 12.02.2007):

Auch Narren aus dem neuen Stadtteil Tennenbronn zeigen beim Jubiläum der Sulgener Zunft kräftig Flagge

SCHRAMBERG-SULGEN (Alexandra Zink) - Nach dem Zunftmeister-Empfang im „Klein-Paris“ anlässlich des 50. Geburtstag der Sulgener Narrenzunft bewegte sich der Jubiläums-Umzug mit Ausgangspunkt Aichhalder Straße ab 11:11 Uhr durch die Bergvorstadt.

Als ob Petrus ein Einsehen mit den Narren gehabt hätte, schloss er seine Schleusen und zeitweilig konnte auch der ein oder andere Sonnenstrahl erhascht werden. Die am Straßenrand versammelte Zuschauermenge hielt sich durch die Nässe und die Kälte im Rahmen.

So hatte jeder die Chance, einen Platz in der ersten Reihe zu ergattern, um das Narrentreiben hautnah mit zu erleben. Es hatte den Anschein, dass die Zuschauer noch nicht in Fasnetsstimmung waren, denn so ganz klappte das mit den „Narri-Narro“ oder auch dem „Pfrieme-Stumpe“ noch nicht.  Hier mussten die Narren ganze Arbeit leisten. Den Anfang machte die Narrengilde „Pfrieme-Stumpe“ Tennenbronn mit dem Musikverein „Frohsinn“, die Narrenzunft „Erzknappen“, die Guggenmusik „Alcaputti“, die Ichbe-Hexen und Wurzelhexen.

Mit seinem gelben Hoorig-Katz-Schirm führte OB Dr. Herbert Zinell die Narren aus Tennenbronn an. Als neues Oberhaupt des Ortes schrie er kräftig mit den Narren: „Pfrieme-Stumpe“. Gefolgt wurden diese von der Guggenmusik „Bluetsuuger Triengen“ aus der Schweiz, der Narrenzunft Schiltach, der Baronengilde Lackendorf mit Musikverein, der Narrengesellschaft „Hooriger Hund“ Sulzbach mit Musikverein, der Narrenzunft Aichhalden mit Fanfarenzug und Musikverein, Heuliecherzunft Mariazell mit Musikverein, der Narrengilde „Hecke-Pfiefer“ Locherhof mit Musikverein und „last but not least“ der Narrenzunft Sulgen mit ihrem Musikverein.

Das Ende des Zuges bildete wie bei jeder Fasnet, der Wagen der Obernarren.

Bilder vom Narrensprung und vom Brauchtumsnachmittag finden Sie auf der Seite “Bilder”.

 

 

 

 

 

 

 

 

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